Kitesurfen

Kitesurfen, Kiteboarding, Kitesurfing, Kiten

Kitesurfen wird auch Kiteboarden und Kiten genannt. Kitesurfen ist ein Wassersport, der sich aus dem Windsurfen und dem Drachensteigen entwickelt hat. Im Englischen wird von Kiteboarding, Kiting, Flysurfing, oder Kitesurfing gesprochen. Beim Kitesurfen nutzt der Kiter (Kitesurfer) den Kite (Lenkdrachen) um sich mit einem Kitesurfboard über das Wasser ziehen zu lassen. Der Kite (auch Powerkite) ist hierbei meist zwischen 7 und 15 qm groß, je nach Windstärke und Gewicht des Kiters. Der Kiter wird hierbei durch die Kraft des Windes, die auf den Kite wirkt, beschleunigt und über das Wasser gezogen. Hierbei sind hohe Geschwindigkeiten, einfaches Cruisen, Wellenreiten, spektakuläre Sprünge sowie Tricks und Drehungen möglich.

Neuer Trendsport Kitesurfen

Das Kitesurfen hat sich in Deutschland und Weltweit zu einem neuen Trendsport auf dem Wasser entwickelt und erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Eine steigende Anzahl von Events und Wettkämpfen werden weltweit ausgetragen. Es gibt nationale Events (z.B. Kitesurf Trophy in Deutschland) und Internationale Events (z.B. Kitesurf World Cup). Verschiedene Verbände versuchen gemeinsame Regeln und Sicherheitsvorschriften beim Kitesurfen zu finden und einen Standard bei Schulungen und Lehrgängen zu etablieren. H2 Warum Kitesurfen? Was ist die Faszination beim Kitesurfen – Gute Gründe für das Kitesurfen und warum wir Kitesurfer sind.
Wenn du uns Kitern bereits vom Strand aus zugesehen hast, dann weißt du ja schon ungefähr was dich erwartet: Ein unbeschreibliches Gefühl und jede Menge Spass!
Suchtpotential, Surfer-Lifestyle, schneller Lernerfolg, nette relaxte Leute und k ameradschaftliches Verhalten, erlebe die Elemente hautnah (Wind, Sonne, Wasser), Fliegen und Surfen in einem.

Die Fangemeinde der Kitesurfer wird täglich größer, sei Teil dieser tollen und einzigartigen Sportart.

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Kitesurfen lernen

Bei Anfängern helfen Vorkenntnisse, diese sind aber nicht zwingend notwendig .
Sportliche Begabung und Vorkenntnisse im Lenkdrachenfliegen, Snowboarden, Wakeboarden, Wasserski, Skateboarden, Wellenreiten und ähnlichen Sportarten helfen natürlich am Anfang. Allerdings sind diese Vorkenntnisse nicht zwingend notwendig und sollten dich nicht vom Kitesurfen abhalten! Du solltest jedoch Schwimmen können. Ein zweitägiger Anfängerkurs und ein paar Tage selbständiges üben reichen im Allgemeinen aus.
Hier findest du viele Tipps und Antworten wenn du Kitesurfen lernen willst.

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Bar und Leinen
Die Bar ist die Steuerung oder auch die Lenkstange beim Kitesurfen. Durch ziehen der Bar zum Körper wird die Zugkraft des Kites erhöht (Powern) und durch wegdrücken vom Körper verringert (Depowern). Durch das Ziehen der Bar auf der linken bzw. rechten Seite kann der Kite nach links oder rechts gesteuert werden und die Fahrtrichtung verändert werden. Durch die Leinen werden die Bewegungen auf den Kite übertragen.

Trapez und Safetyleash
Das Trapez ist der Hüft- oder Sitzgurt der um die Hüfte des Kiters befestigt wird. Am Haken des Trapezes wird der Chickenloop der Bar eingehängt und der Kite so mit dem Kiter verbunden. Die Safetyleash verhindert bei Notauslösung des Safetysystems das Wegfliegen des Kites. Wird das Safeteysystem ausgelöst hängt der Kite nur noch an der Safetyleash, fällt vom Himmel und verliert seine Zugkraft bei voller Depower.

Neoprenanzug, Prallschutzweste und Helm
Ein Neoprenanzug sollte an der Ost- und Nordsee oder an Seen angezogen werden, da dieser vor Unterkühlung schützt und warm hält. Hier sind 3-5 mm dicke Neoprenanzüge normal. Im Sommer kann man auch einen „Shorty“ anziehen, wenn die Temperaturen es zulassen. Die Prallschutzweste schützt bei Stürzen oder falls man durch ein Surfboard getroffen wird und ist gleichzeitig eine Auftriebshilfe damit man nicht untergeht. Der Helm schützt und wird auch wärmstens empfohlen.

Was wird beim Kitesurfen trainiert?

Neben der Kraftausdauer werden beim Kitesurfen Konzentration, Gleichgewicht, Koordination, und Reaktion trainiert.

Jeder normal trainierte Mensch kann Kitesurfen lernen. Man benötigt mit modernen Kites sehr wenig Kraftaufwand zum normalen Kitesurfen, da die Haltekräfte mittlerweile sehr gering sind. Die Kraft des Kites wird auf das Trapez und somit auf den ganzen Körper übertragen. Im Gegensatz zum Wakeboarden kann man so mehrere Stunden am Stück fahren ohne dass die Hände überansprucht werden. Die hauptsächlich beanspruchten Muskelpartien sind die Handmuskulatur (Halten der Lenkstange), Oberarm- und Schultermuskulatur, Bauchmuskulatur, Beinmuskulatur und Muskulatur zum Heben der Füße.

Literatur und sonstige Medien zum Thema Kitesurfen?

Es gibt's sowohl deutschsprachige als auch viele Internationale Kiteboarding-Magazine im Print und Online. In diesen findest du Kitesurftests, Interviews, Profikiter, Informationen und Berichte zu Surfspots und anderen Ländern, Testberichte, Tipps. Fahrtechnik und Tricks. Oft liegen diesen Magazinen auch DVD's mit tollen Kitesurfvideos bei.

Deutsch:
Die KITEBOARDING Print Magazin https://kiteboarding.eu___##16##___ KITEUNIT Online Kitesurf Magazin http://www.kiteunit.com/
KITE MAGAZIN Print Magazin http://www.kitemagazin.de/

Englisch:
STANCE Print Magazin http://www.kiteboarding-attitude.com/stance/ (Bekannt für ihre super Kite-Videos)
IKSURFMAG Online Kitesurf Magazin http:// www. iksurfmag .com/
KITEBOARDING MAG Print Magazin http://www.kiteboardingmag.com/

Andere „Kite“-Arten

Neben dem eigentlichen Kitesurfen auf dem Wasser gibt es noch:
• Snowkiten und Skikiten, hier fährt man auf Schnee mit Snowboard oder Skiern.
• Landkiten/Landboarden, mit einem so genannten „All Terrain Board“ (einem ATB), eine Art Skateboard mit Geländereifen.
• Buggykiten, mit einem dreirädrigen Buggy.
• Eiskiten